Präventives Gruppenangebot für Kinder psychisch erkrankter Eltern

Maximal 10 Kinder von psychisch erkrankten Eltern treffen sich ab Ende Oktober wöchentlich mit 2 Mitarbeiterinnen aus der Jugendhilfe in den Räumen der Ev. Jugend- und Familienhilfe auf der Immelmannstraße 64-66: Was ist die Seele? Wieso ist Mama so traurig, obwohl die Sonne scheint? Bekomme ich das auch? Bin ich das schuld? Kann ich Mama gesund machen, wenn ich brav bin? – Dies sind Fragen, die sich die kleinen, oft vergessenen Angehörigen, häufig stellen.

 

Präventives Gruppenangebot für Kinder psychisch erkrankter Eltern  

Maximal 10 Kinder von psychisch erkrankten Eltern treffen sich ab Ende Oktober wöchentlich mit 2 Mitarbeiterinnen aus der Jugendhilfe in den Räumen der Ev. Jugend- und Familienhilfe auf der Immelmannstraße 64-66: Was ist die Seele? Wieso ist Mama so traurig, obwohl die Sonne scheint? Bekomme ich das auch? Bin ich das schuld? Kann ich Mama gesund machen, wenn ich brav bin? – Dies sind Fragen, die sich die kleinen, oft vergessenen Angehörigen, häufig stellen.

Während der Gruppentreffen lernen die Kinder mit den Belastungen, die die Erkrankung von Mutter oder Vater mit sich bringt, besser umzugehen. Hier finden sie einen Ort, an dem sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringen können und wo sie mit ihren Bedürfnissen ernst genommen werden. Sie machen die Erfahrung, dass sie nicht alleine sind, es anderen Kindern ähnlich geht. Sie erleben, dass psychische Erkrankung keine Seltenheit ist, für die sie sich schämen müssten, und erhalten altersgemäße Aufklärung zu verschiedenen seelischen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten.

Es wird aber nicht nur erzählt, sondern gespielt, geklettert und gebastelt. Es entsteht eine individuelle „Schatztruhe“, die den Kindern Sicherheit und Halt in schwierigen Lebenssituationen geben soll.

Zielsetzung des Angebotes ist die Reduzierung des erhöhten Erkrankungsrisikos für Kinder psychisch kranker Eltern. Häufig versuchen die Familien, dieses Geheimnis lange für sich zu behalten. Der Druck auf die Kinder ist enorm. Durch den Besuch der Gruppe sollen Schutzfaktoren gefördert und genutzt werden

Das Gruppenangebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren und deren Eltern.

Für die Eltern findet einmal monatlich gleichzeitig zum Kinderangebot ein Treffen mit der Projektkoordinatorin statt. Dort soll der Austausch über den Umgang mit der Erkrankung in der Familie und über Möglichkeiten der Bewältigung geschaffen werden.

Einmal im Quartal werden die Angebote zusammengefasst und es findet ein gemeinsames Treffen mit Kindern und Eltern statt.

Möglich wird die Umsetzung des einjährigen Gruppenangebotes durch die Kooperation von Jugendhilfe (Ev. Jugend- und Familienhilfe gGmbH) und dem Verein zur Rehabilitation psychisch Kranker e. V. sowie das Engagement des Prinzenpaares Andrea und Markus Hardenack, die Spenden für die Kindergruppe in der vergangenen Karnevalssession sammelten.

Die Aufnahme in die Gruppe findet über die Koordination des Projektes KipE, Frau Jürgens statt. Voraussetzung für die Aufnahme in die Gruppe sind Elterngespräche, mindestens ein gemeinsames Gespräch mit dem Kind und die Bereitschaft der Eltern, über die psychische Erkrankung zu sprechen. Das Angebot ist freiwillig und kostenfrei.

Lesen Sie zu dem Angebot auch den Flyer, der auf dieser Seite hinterlegt ist. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Bei Interesse nehmen sie bitte Kontakt zur Projektkoordinatorin Frau Jürgens auf!

 Hier finden Sie den Flyer.

Kontaktdaten:

Esther Jürgens
Dahlener Straße 116
41239 Mönchengladbach

02166-970 470
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